Bio-/Bibliographie


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Irina Hartmann

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VITA

ANTON G. LEITNER wurde am 16. Juni 1961 in München geboren. Er lebt und arbeitet in Weßling (Landkreis Starnberg). Nach dem Abitur am humanistischen »Wittelsbacher Gymnasium« (München, 1981) studierte er Rechtswissenschaften und Philosophie an der »Ludwig-Maximilians-Universität« in München (1982 bis 1988). Im Anschluss an die Erste Juristische Staatsprüfung (1989) absolvierte er das juristische Referendariat. Seit April 1993 ist er im Hauptberuf Lyriker, Herausgeber und Verleger, auf einen Nenner gebracht: »Lyrikvermittler«.

Leitner rief zusammen mit Friedrich Ani, Nicola Bardola, Michael Lentz und anderen Anfang der 80er Jahre die »Initiative Junger Autoren« (IJA) ins Leben und war bis 1991 deren Vorsitzender. Er war künstlerischer Leiter internationaler Kulturprojekte (z. B. Inter-Aktionen / Tage junger Literatur, zusammen mit IBM-Deutschland, 1988). Leitner ist seit vielen Jahren als Juror tätig. Von 1986 bis 1988 gehörte er der Jury und dem Kuratorium des Bundeswettbewerbs Schüler schreiben / Treffen Junger Autoren an (Berufung durch das Bundesbildungsministerium). Der Magistrat der Stadt Darmstadt berief ihn für 2001 in die Jury des Leonce-und-Lena-Preises. Er wurde als Mitglied in die Projektkommission Kunst des 2. Ökumenischen Kirchentages 2010 in München berufen (ÖKT). Seit 2010 ist er auch Juror für den „Jokers Lyrikpreis“ und die Staatlichen Literaturstipendien des Freistaates Bayern.

Er hob gemeinsam mit Ludwig Steinherr 1993 die buchstarke Zeitschrift »DAS GEDICHT« aus der Taufe, die er von 1994 bis 2007 alleine herausgegeben hat und seit 2008 mit wechselnden Mitherausgebern (u. a. mit Markus Bundi, Friedrich Ani und Ulrich Johannes Beil) ediert. Mit dem »Erotik-Special« von DAS GEDICHT, das im Nachrichtenmagazin Focus auf der Liste »Die 100 besten Bücher« platziert war (2000), gelang ihm der Durchbruch als Herausgeber. Zum 15. Geburtstag der Zeitschrift »DAS GEDICHT« veranstaltete er am 22. Januar 2008 im Literaturhaus München einen Galaabend mit Liebeslyrik, zu dem 50 namhafte Dichter aus dem ganzen deutschen Sprachraum anreisten, um jeweils ein Gedicht aus DAS GEDICHT live zu rezitieren (»Ich bin dein Nest, du bist mein Fest«). Über diesen »Abend der poetischen Lust«, der eine ganze Anthologie zur Bühnenaufführung brachte, berichteten u. a. auch die Abendnachrichten von Das Erste (ARD).

2010 organsierte er für den »2. Ökumenischen Kirchentag« (ÖKT) als künstlerischer Leiter eines der vier kulturellen »Leuchtturmprojekte« mit Internet-Anthologie, Begleitbuch und »Großer Nacht der Poesie« (am 14. Mai 2010 im Historischen Festsaal des Alten Rathauses in München unter Beteiligung von 25 Dichtern). In Zusammenarbeit mit Richard Westermaier Medienproduktion baut er seit Herbst 2009 einen eigenen Videokanal für Lyrik auf YouTube auf (»dasgedichtclip«).

Um Gedichte in den Alltag zu bringen, ließ Leitner 1995 in Zusammenarbeit mit einer Großbäckerei eine Million Baguettetüten mit Gedichten bedrucken und über Lebensmittelgrossisten verteilen. Im Jahr 2000 legte er in Zusammenarbeit mit der Firma Hellma (Südzucker AG) eine Serie von Feinzuckersachets mit Gedichtmotiven auf. 2003 erschien zur »Pop und Poesie«-Ausgabe von DAS GEDICHT ein gleichnamiger Baden Wein (»DAS GEDICHT Nr. 11 in Begleitung von 2002 Burkheimer Schlossgarten, Spätburgunder Rotwein«).

Von 1984 bis 2010 edierte er über dreißig Anthologien (vor allem für dtv, dtv/Hanser, Reclam, Sankt Michaelsbund), darunter den Bestseller »SMS-Lyrik«, mit dem er nach Ansicht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein »eigenes« literarisches »Genre« begründete (vgl. F. A. Z. vom 6. Mai 2003). Von 2007 bis 2008 gab er für die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) eine bibliophile Lyrik-Trilogie mit Weltpoesie in der edition Chrismon heraus, im Juni 2009 edierte er im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv) die Serie »dtv-Lyrik« (mit den drei Titeln »power«, »relax« und »smile«).

Neben zahlreichen Anthologien veröffentlichte Anton G. Leitner bislang sechs eigene Gedichtbände, drei Hörbücher, zahlreiche Essays, Kritiken, Kurzgeschichten, eine Erzählung und ein Kinderbuch. Seine Gedichte wurden u. a. ins Arabische, Englische, Französische, Hebräische, Italienienische und Spanische übersetzt. Seit 2002 vermittelt er Lyrik auch im Rundfunk, so zeitweise im Hessischen Rundfunk auf hr2 (»Das Gedicht«).

Als Autor, Herausgeber und Gedichtrezitator tritt er auf Literaturfestivals im In- und Ausland auf, u. a. bei »Poetry International« (Rotterdam 2000), »Lyrik am Lech« (Landsberg 2000), »Poesie International« (Dornbirn 2001 und 2003), »Literatursommer Baden-Württemberg« (Ulm und Stuttgart 2002), »literaturWERKstatt Berlin« (2001 und 2003), »litCOLOGNE« (2003) und beim »7. German International Poetry Slam 2003« in Darmstadt und Frankfurt.

Als Lyriker erhielt Anton G. Leitner wiederholt Einladungen zum Literarischen März der Stadt Darmstadt (Wettbewerbe um den Leonce-und-Lena-Preis 1989 / 1991) und war 1994 Finalist beim Lyrikpreis der Stadt Meran (wegen Unregelmäßigkeiten beim Verfahren vom Preis zurückgetreten). Er wurde 1996 mit dem Kulturpreis AusLese der Stiftung Lesen, 1997 mit dem V. O. Stomps-Preis der Stadt Mainz, 1999 mit dem Kogge-Förderpreis der Stadt Minden und 2002 mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg ausgezeichnet. Seit 2009 ist er Mitglied der Münchner »Turmschreiber«.

Im Herbst 2009 widmete ihm der BR ein 45-minütiges Fernseh-Talkportrait in der Reihe »BR-alpha-Forum« (Erstausstrahlung: 30. November 2009). 

VERÖFFENTLICHUNGEN (AUSWAHL)

Einzeltitel

1986   
Schreite fort, Schritt. Gedichte, Bundesring junger Autoren (BjA), Aachen
(unter dem Titel Die B-Tonleier nach einer BR / BRW-Produktion
auch als literarische Toncassette erschienen)
1989 Heiapopeia! 6 x 6 Gedichte in Nichts geht mehr - aber spielt ruhig weiter!,
Wilhelm Goldmann Verlag, München
1994 Kleine Welt Runde. Gedichte, Illustrationen von Carola Vogt und Peter Boerboom,
Edition Lyrik im Verlag Landpresse, Weilerswist bei Köln
1997 Bild Schirm schneit, roter Stich. Gedichte, Verlag Landpresse, Weilerswist bei Köln
Still Leben Ohne Dichter. Erzählung, Kowalke & Co. Verlag, Berlin
2001 Das Meer tropft aus dem Hahn. Fließ, Blätter. Gedichte mit einem Vorspruch von Joachim Sartorius.
Kowalke & Co. Verlag, Berlin
2002 Das Meer tropft aus dem Hahn. Fließ, Blätter. Gedichte mit einem Vorspruch von Joachim Sartorius.
Erweiterte Neuausgabe in der Lyrikedition 2000, München (Broschur und Hardcover)
2003 Napoleons erster Fall, Kindertaschenbuch, Carlsen, Hamburg (2. Auflage 2004)
2004 Der digitale Hai ist high. Gesänge. Mit einem Vorwort von Günter Kunert. Lyrikedition 2000, München
2006 Im Glas tickt der Sand. Echtzeitgedichte 1980 – 2005, edition lichtung, Viechtach


 

Hörbücher

2002                Wörter kommen zu Wort. 50 Gedichte aus 10 Jahren DAS GEDICHT. Interpreten: Bastian Böttcher, Adolf Endler, Kerstin Hensel, Anton G. Leitner, Michael Lentz, Oskar Pastior, Matthias Politycki, Joachim Sartorius und Susanne Lothar, Dieter Mann, Ulrich Mühe sowie Otto Sander, Patmos-Hörbuch, Düsseldorf (CD).
2003 Das Meer tropft aus dem Hahn, Interpreten: Anton G. Leitner (Sprecher und Texte) zusammen mit Martin Finsterlin (Musik und Gitarre), beefree records / DAS GEDICHT audio, Weßling (CD).
2007 Herzenspoesie, Interpreten: Anton G. Leitner, Anna Thalbach, Alexander Khuon zusammen mit Martin Finsterlin (Musik und Gitarre), Eichborn LIDO, Frankfurt am Main (CD).



 

Anthologien / Literatur-Zeitschriften

1987  in Klartexte - Wut in der Republik, Michael Batz (Hrsg.), Rowohlt, Reinbek bei Hamburg
1988     
in Ciao Italien. Ein Land auf den zweiten Blick, Alice Franck / Christoph Klimke (Hrsg.) Rowohlt,
Reinbek bei Hamburg
1989  in Lyrik unserer Zeit, Karl Krolow (Hrsg.), Paul List Verlag, München
1992 in LIEUX D’ETRE Nr. 13. Urbaines. L’Allemagne, Poètes de l’époque romantique et contemporaine,
Régis Louchaert (Hrsg.), F - St Omer
1993 in Hab gelernt durch Wände zu gehen. Gedichte, Margarete Sorg (Hrsg.), Wallstein Verlag, Göttingen
1995 in Der Mond ist aufgegangen. Deutschsprachige Gedichte mit Mond vom Barock bis zur Gegenwart,
Axel Kutsch (Hrsg.), Verlag Landpresse, Weilerswist bei Köln
1996 in DIE HOREN. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, Johann P. Tammen (Hrsg.), Nr. 182,
Edition "die horen", Bremerhaven
1996 in Jahrhundertwende. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart, Axel Kutsch (Hrsg.), Verlag Landpresse, Weilerswist bei Köln
1997 in Orte. Ansichten. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart, Axel Kutsch (Hrsg.), Verlag Landpresse,
Weilerswist bei Köln
2000 in Der neue Conrady. Das große deutsche Gedichtbuch, Karl Otto Conrady (Hrsg.), Artemis & Winkler Verlag, Düsseldorf / Zürich
2001 in ndl - neue deutsche literatur, Nr. 3 / 2001, Jürgen Engler (Hrsg.), Aufbau Verlag, Berlin
2001 in Mein heimliches Auge. Das Jahrbuch der Erotik XVI, Claudia Gehrke und Uve Schmidt (Hrsg.),
konkursbuch, Tübingen
2001 in Komische Gedichte, Heiner Link (Hrsg.), Reclam-Leipzig, Leipzig
2002 in Fliegende Wörter 2003, Andrea Grewe, Hiltrud Herbst, Doris Mendlewitsch (Hrsg.), Daedalus Verlag, Münster
2003 in ndl - neue deutsche literatur, Nr. 4 / 2003, Jürgen Engler (Hrsg.), Aufbau Verlag, Berlin
2003 in Zeilenweise - Gedichte über die vielen Seiten des Buches, Hiltrud Herbst, Hermann Wallmann (Hrsg.), Daedalus-Verlag, Münster
2004 in Die komischen Deutschen, Steffen Jacobs (Hrsg.), Haffmans bei Zweitausendeins, Frankfurt am Main
2005 in Das deutsche Gedicht. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart (hgg. von Prof. Dr. Wulf Segebrecht),
S. Fischer, Frankfurt a. M.
2006 in Die liebenden Deutschen, Steffen Jacobs (Hrsg.), Haffmans bei Zweitausendeins, Frankfurt am Main
2007 in Mein heimliches Auge. Das Jahrbuch der Erotik XXII, Claudia Gehrke und Uve Schmidt (Hrsg.),
konkursbuch, Tübingen
2008 in Überlass es der Zeit. Gedichte für Trauernde - Worte zum Trost (hgg. von Siegfried Völlger),
Sanssouci im Carl Hanser Verlag, München
2008 in Glück ist jeder Augenblick. Gedichte zum Glücklichsein (hgg. von Siegfried Völlger),
Sanssouci im Carl Hanser Verlag, München
2008 in Der große Conrady. Das Buch deutscher Gedichte von den Anfängen bis zur Gegenwart
(hgg. von Prof. Dr. Karl Otto Conrady), Artemis & Winkler, Düsseldorf und Zürich
2008 in Lauter Lyrik. Der kleine Conrady. Eine Sammlung deutscher Gedichte
(hgg. von Prof. Dr. Karl Otto Conrady), Artemis & Winkler, Düsseldorf und Zürich
2008 in Lauter Lyrik. Der Hör-Conrady. Die große Sammlung deutscher Gedichte
(hgg. von Prof. Dr. Karl Otto Conrady), Patmos/ARD, Düsseldorf
2008 in WORLD POETRY almanac 2008. 150 Poets - 70 Countries and Areas
(hgg. von Hadaa Sendoo), WORLD POETRY almanac, Ulaanbaatar (Mongolei)
2008 in Poesiealbum neu. Gedichte für Kinder (hgg. von Ralph Grüneberger), Edition kunst & dichtung, Leipzig
2009 in Willst du dein Herz mir schenken. Gedichte zur Hochzeit (hgg. von Siegfried Völlger),
Sanssouci im Carl Hanser Verlag, München
2009
in Mein heimliches Auge. Das Jahrbuch der Erotik XXIV, Claudia Gehrke und Uve Schmidt (Hrsg.),
konkursbuch, Tübingen
2009
in Poesiealbum neu. Deutschland Gedichte (hgg. von Ralph Grüneberger), Edition kunst & dichtung, Leipzig
2009
in oda. Ort der Augen 4/2009 (Sonderheft: Literatur für Kinder und Jugendliche, hgg. von Jürgen Jankofsky), dr. ziethen verlag, Oschersleben
2009
in Der deutsche Lyrikkalender 2010. Jeder Tag ein Gedicht (hgg. von Shafiq Naz), alhambra Publishing, Bertem (Belgium)
2009 in An Deutschland gedacht. Lyrik zur Lage des Landes (hgg. von Axel Kutsch), Verlag Ralf Liebe,
Weilerswist bei Köln
2009
in WORLD POETRY almanac 2009. 190 Poets - 100 Countries
(hgg. von Hadaa Sendoo), WORLD POETRY almanac, Ulaanbaatar (Mongolei)









 

Tageszeitungen / Publikums-Zeitschriften / Rundfunk / Fernsehen

ab 1981          
in Tageszeitungen und Publikums-Zeitschriften (u. a. Abendzeitung, Amica, Brigitte, mare, Münchner Merkur, Rheinische Post, Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Die Zeit) Gedichte, Kurzprosa und feuilletonistische Beiträge
ab 1985
in Rundfunk (u. a. BR, DLF, DLR, DW, HR, MDR, NDR, SDR, Radio Bremen, RAI, RBB, WDR) und Fernsehen (u. a. ARD, BFS, BR-alpha, DWI, HR, MDR, ORB, SFB)
 

Gedichte im Alltag

1995 Isarsommer. Gedicht, Leustettener Holzofenbrot GmbH, Starnberg
(auf 100.000 Baguette-Tüten gedruckt und über Lebensmittelketten verbreitet)
1999        
O. T. Gedicht, Hellma (Südzucker AG), Feinzuckertütchen bedruckt mit Gedichtmotiven ("Poesie versüßt das Leben")
2003  My fair Lady. Gedicht, Badischer Wein, Karlsruhe in Zusammenarbeit mit Winzergenossenschaft Burkheim
(auf Geschenk-Schuber und Weinetiketten)
 

Herausgeberschaften

1984 Und wenn ich schlucke, schmeckt es oft bitter. Gedichte junger Münchner Autoren, Privatdruck von Friedrich Ani, Helmut Krausser, Anton G. Leitner und anderen, München
1985 Dichte, denn die Welt ist leck. Gedichte junger Münchner Autoren II, Privatdruck von Friedrich Ani, Norbert Kron, Anton G. Leitner, Bülent Tulay und anderen, Rosenheim
1987  Gedichte über Leben (zusammen mit Olaf Alp), Wilhelm Goldmann Verlag, München
1988 Eiszeit-Heißzeit. Literatur der 80er Jahre (zusammen mit Thomas C. Becker), Wilhelm Goldmann Verlag, München
1991 Im Flügelschlag der Sinne. Erotische Gedichte (zusammen mit Anton Wallner), Bibliophile Buchgestaltung und Illustrationen von Peter Boerboom, Initiative Junger Autoren (IJA), München
1993 Das Gedicht. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik (zusammen mit Ludwig Steinherr; von 1994 bis 2007 alleiniger Hrsg.), Anton G. Leitner Verlag, Weßling bei München
2000 Unterwegs ins Offene. Erste Gedichte aus einem neuen Jahrtausend und ihre Entstehungsgeschichten (zusammen mit Axel Kutsch), Verlag Landpresse, Weilerswist
2001 Halb gebissen, halb gehaucht. Das kleine Liebeskarussell der Poesie. Eine Auswahl der schönsten erotischen Gedichte zum Verschenken (zusammen mit Gabriele Trinckler), edition DAS GEDICHT Band 2 (2. Auflage 2002)
2002 Heiß auf Dich. 100 Lock- und Liebesgedichte (zusammen mit Anja Utler), Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv) / Reihe Hanser, München (Originalausgabe)
2002 Experimente mit dem Echolot. Der modernen Dichtung auf den Grund gehen. Die besten Aufsätze aus zehn Jahren DAS GEDICHT. Herausgeben von Anton G. Leitner, mit einem Editorial von Heinz Ludwig Arnold. Buch & Medi@ / Lyrikedition 2000, München
2002 Wörter kommen zu Wort. 100 Gedichte aus 10 Jahren DAS GEDICHT. Ausgewählt von Anton G. Leitner, Artemis & Winkler, Düsseldorf und Zürich (August)
2002 SMS-Lyrik. 160 Zeichen Poesie, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv) / Reihe Hanser, München (Originalausgabe, 3. Auflage 2003)
2003 Feuer, Wasser, Luft & Erde. Die Poesie der Elemente, Philipp Reclam jun. Verlag (Universalbibliothek), Stuttgart (Originalausgabe in Sonderausstattung).
2004  Ein Poet will Dein sein. Liedlyrik, Verlag Reclam Leipzig, Leipzig (Hardcover)
2004        
Es sitzt ein Vogel auf Leim. Rabenschwarze Gedichte, Verlag Reclam Leipzig, Leipzig (Hardcover)
2004 Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt. Poesie für alle Liebeslagen, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv) / Reihe Hanser, München (Originalausgabe)
2005 Grün pflanzen. Natur, Lyrik , Books on Demand, Norderstedt
2005 Zum Teufel, wo geht's in den Himmel? Poetische Wege (zusammen mit Siegfried Völlger), Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv) / Reihe Hanser, München (Originalausgabe)
2005 Herz, was soll das geben? Liebesgedichte, Verlag Reclam Leipzig, Leipzig (Hardcover)
2006 Der Garten der Poesie (zusammen mit Gabriele Trinckler), Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München
2007 Die Arche der Poesie. Lieblingsgedichte deutscher Dichter, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München (Originalausgabe)
2007 Kinder, Kinder! Gedichte zur Kindheit. Philipp Reclam jun. Verlag (Universalbibliothek), Stuttgart (Originalausgabe in Sonderausstattung).
2007 Mutters Hände, Vaters Herz. Familiengedichte aus 2500 Jahren. edition Chrismon, Frankfurt am Main (Hardcover)
2008 Im Ursprung ein Ei sprang. Gedichte vom Werden und Vergehen. edition Chrismon, Frankfurt am Main (Hardcover)
2008 Zu mir oder zu dir? Verse für Verliebte. Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv) / Reihe Hanser, München (Originalausgabe)
2008 Ohne dich bin ich nicht ich. Poesie in jeder Beziehung. edition Chrismon, Frankfurt am Main (Hardcover)
2008 Gedichte für Nachtmenschen (zusammen mit Gabriele Trinckler), Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München (Originalausgabe)
2009 Ein Nilpferd schlummerte im Sand. Gedichte für Tierfreunde (zusammen mit Gabriele Trinckler, mit Illustrationen von Reinhard Michl), dtv, München (Originalausgabe)
2009 smile. lyrik, dtv, München (Originalausgabe)
2009 relax. lyrik, dtv, München (Originalausgabe)
2009 power. lyrik, dtv, München (Originalausgabe)
2009 Feuer, Wasser, Luft & Erde. Die Poesie der Elemente (Neuausgabe als Hardcover mit Schutzumschlag), Philipp Reclam jun., Stuttgart
2010
Die Hoffnung fährt schwarz. Gedichte (Anthologie zum ÖKT), Verlag Sankt Michaelsbund, München
2010
Der Garten der Poesie. Gedichte (Neuausgabe als Hardcover; zusammen mit Gabriele Trinckler), Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München
2010
»Ois is easy«. Gedichte aus Bayern, Verlag Sankt Michaelsbund, München
 

REZENSIONEN ZUR LYRIK VON ANTON G. LEITNER (AUSZÜGE)

»In wenigen Worten eine Fülle von Assoziationen zu erzeugen, das gelingt Anton G. Leitner immer wieder.«
Süddeutsche Zeitung (SZ-Extra), Martina Scherf

»Leitner erklärt das Poem zum wahren Instrument der Kommunikation. Das gilt zumal für das erotische Gedicht, ein Genre, in dem der ›allem Weiblich-Leiblichen zugeneigte Dichter‹ (Günter Kunert) exzelliert und dem er verfallen ist.«
Süddeutsche Zeitung, Joachim Sartorius

»Anton G. Leitner erreicht in der Kunst des Enjambements einen Gipfel, der beinahe an Scharlatanerie grenzt. Sätze voll Stille und Poesie. Sätze, die einen den Atem anhalten lassen.«
DIE ZEIT, Alexander Nitzberg (Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2001, zu »Das Meer tropft ...«)

»Leitner kann aus den ganz gewöhnlichen Dingen das hervorzaubern, was wir in der Regel nicht mehr wahrnehmen, weil es für uns zu selbstverständlich geworden ist. Bei ihm aber entsteht daraus ein großartiger Hymnus des Werdens.«
Schweizer Radio DRS 2, Passage2 (zu »Im Glas tickt der Sand«)

»Eine Auslese der Sonderklasse. Leitners Gedichte, geschult an der Sprachaskese des Italieners Giuseppe Ungaretti, heben sich von der persönlichen Erfahrung ab und kreisen, nachdenklich oder verspielt, um Lust und Verlust, um Versprechen und Versagen. Und, was sonst, um Liebe und Tod. Die Kunst der Reduktion und des Enjambements, des Zeilensprungs, erreicht bei ihm eine Meisterschaft, die an Hexerei grenzt.«
WAZ, Hans Jansen (zu »Im Glas tickt der Sand«)

»... lesenswert, unterhaltsam, überraschend, schön und anregend.«
Bayerisches Fernsehen, LeseZeichen, Armin Kratzert (zu »Im Glas tickt der Sand«)

»Leitners Gedichte beschreiben die Wechselfälle des Lebens und sind oft mit einem kräftigen Schuss Ironie, Humor und feiner Hintersinnigkeit garniert.«
dpa

»Ganz selten kommen Leitners Verse ohne eine Prise Humor aus. Da zwinkert einer seinen Lesern freundschaftlich zu.«
Wiener Zeitung

»Leitner ist ein Meister der Verkehrung.«
Stuttgarter Zeitung, Nico Bleutge

»Anton G. Leitner zerteilt Wörter und arrangiert ihre Einzelteile so, dass ein ganzer Strauß ungeahnter Bedeutungen erblüht; dieser Cinquevalli des Enjambements jongliert so souverän mit Zeilensprüngen, dass es vor Möglichkeiten nur so flimmert. Die Kombination aus beidem garantiert jedem Leser eine Fahrt auf Leitners Kaleidoskop-Karrussell - Überraschungsrausch inklusive. Atemberaubend!«
UNICUM, Das bundesweite Campus Magazin, Claudia Kraszkiewicz (zu »Der digitale Hai ist high«)

»Für den Lyriker Anton G. Leitner ist Poesie nichts Heiliges, sondern ein geistiges Grundnahrungsmittel, das deshalb auch in konsumierbarer Form unter die Leute gebracht werden darf. Leitner weckt Lust aufs Lesen. Er hat das Zeug zum Idol.«
Rheinische Post, Werner Schwerter

»Frech, schnell, witzig und spritzig präsentiert Leitner Lyrik. Da trifft einer das Zauberwort.«
Saarbrücker Zeitung, Ruth Rousselange

»Anton G. Leitner stellt die Höhepunkte deutscher Lyrik so geschickt neben ganz neue oder noch unbekannte Gedichte, dass man zunächst einmal von Gipfel zu Gipfel hüpft, plötzlich aber auch das Geheimnishafte der Täler und Aufstiege erkennt.«
Die Welt, Hanns-Josef Ortheil (zu »Feuer, Wasser, Luft & Erde«)

»Der Herausgeber Anton G. Leitner ist der wichtigste lyrische Untergrundkämpfer Deutschlands, er kämpft seit Jahr und Tag als Herausgeber vieler Anthologien nicht nur bei dtv um das lyrische Überleben und neue Leben des Genres Lyrik im riesigen Haifischbecken der deutschsprachigen Literatur. Das kann man gar nicht oft genug würdigen.«
RBB-kulturradio

»Leitner seziert die leise Brüchigkeit eines Satzes, selbst eines einzelnen Wortes derart, dass sich flugs ein großer Raum auftut. Er baut die Welt neu.«
Süddeutsche Zeitung

»Anton G. Leitner zeigt viel Sprachsensibilität. Es gelingt ihm, Stellung zu beziehen, ohne in platte, aufdringliche Bekenntnisse zu verfallen.«
Der Tagesspiegel, Berlin

»Sportlich und artistisch bewegen sich Leitners Verse. Akrobatische Sinnverschiebungen entstehen da, wo der poetische Sprachfluss durch verändertes Gefälle beschleunigt wird und sich Neuland sucht.«
Stuttgarter Zeitung

»Die Verse Leitners: ein eigenständiger, frischer Ton; in der Brechung der Zeilen, in den Bildern Überraschungen, die den Leser einhalten lassen.«
Bayerisches Fernsehen, Lese-Zeichen, Walter Flemmer

»Leitner bringt in strenger stilistischer Ökonomie das Exotische der Sprache selbst höchst kunstvoll zum Vorschein.«
Aachener Nachrichten

»Einer der wichtigsten Lyriker der jüngeren Generation.«
ddp

»Es versteht sich, dass Distanz, Ironie und ironische Pointe nicht ausgeschlossen bleiben.«
Nürnberger Nachrichten, Karl Krolow

»Leitner ist nicht nur ein allem Weiblich-Leiblichen zugeneigter Dichter, er ist dem Meer, der sogenannten weiten See verfallen. Ein illegitimes Kind Neptuns.«
Günter Kunert